2026 Update Rollup 1

Fabasoft Folio 2026Permanenter Link zu dieser Überschrift

Erfahren Sie mehr über Neuerungen und Verbesserungen in Fabasoft Folio 2026.

BenutzerPermanenter Link zu dieser Überschrift

Als Endbenutzer erwarten Sie folgende Neuerungen.

Usability

  • Die Benutzeroberfläche erstrahlt in neuem Design mit eigener Schriftart.
  • Viele grafische Elemente der Benutzeroberfläche (z. B. Widgets, Dialoge, Eingabefelder, Schaltflächen, Menüs) weisen nun abgerundete Ecken auf.
  • Sie können festlegen, über welche Ankündigungen Sie per E-Mail bzw. per Push-Benachrichtigung informiert werden möchten (Kontomenü (Ihr Benutzername) > „Erweiterte Einstellungen“ > „Ankündigungen“ > „Einstellungen“).
  • Die Reihenfolge der Standard-Widgets in Teamrooms/App-Rooms (Vorlagen und Voreinstellungen), App-Konfigurationen und Sammlungen für Vorlagen und Voreinstellungen ist nun konsistent.
  • Die Registerkarte „Timeline“ unter „Neuigkeiten anzeigen“ steht nicht mehr zur Verfügung.
  • Bei der Freigabe von abgeleiteten Formularen wird ein Fortschrittsbalken angezeigt.
  • Für Insight-Apps kann ein mehrsprachiger Name vergeben werden. Bestehende Namen werden als englische Zeichenkette übernommen.
  • Wenn definiert ist, dass eine Insight-App als Aktion angezeigt werden soll, stehen folgende zusätzliche Optionen zur Verfügung:
    • Symbol
      Definiert das Symbol, das bei der Aktion angezeigt wird.
    • Aktionsname
      Definiert den mehrsprachigen Namen der Aktion.
      Mögliche Platzhalter:
      <~objname~>: Name des aktuellen Objekts
      <~roomname~>: Name des Teamrooms, dem das aktuelle Objekt zugewiesen ist
      Wenn die jeweilige Benutzersprache nicht explizit definiert ist, gilt folgender Fallbackmechanismus: Sprachausprägung (z. B. Deutsch (Schweiz)) > Sprache (z. B. Deutsch) > Englisch > Insight-App-Name.
    • Als zweiteilige Sicht anzeigen
      Legt fest, ob beim Öffnen der Insight-App über die Aktion eine zweiteilige Sicht für die Anzeige verwendet werden soll (links die Insight-App und rechts die PDF-Übersicht des aktuellen Objekts).
  • Wenn eine Softwareaktualisierung von Fabasoft Folio im Hintergrund stattgefunden hat, muss die Webbrowser-Seite neu geladen werden. Dies wird im Allgemeinen nach der Anzeige eines Hinweises automatisch durchgeführt. Wenn Sie gerade ein Objekt bearbeitend geöffnet haben, können Sie den Softwareaktualisierungsdialog mit „Abbrechen“ schließen, um gegebenenfalls eingegebene Daten zu sichern. Klicken Sie auf „Neu laden“, um mit Fabasoft Folio weiterarbeiten zu können.
  • In den Grundeinstellungen kann über die Option Schnelle Webanzeige verwenden festgelegt werden, ob in der PDF-Ansicht die ersten Seiten bereits gelesen werden können, auch wenn das gesamte Dokument noch nicht heruntergeladen wurde. Grundvoraussetzung dafür ist, dass das entsprechende Dokument für die schnelle Webanzeige optimiert wurde.
  • Ist ein Werte- bzw. Text-Filter bei einer Spalte aktiv, wird das jeweilige andere Filterfeld lesend angezeigt (grau hinterlegt). Eine Änderung des Filters ist erst wieder möglich, wenn der aktive Filter gelöscht wurde. Ein aktiver Spaltenfilter wird durch das blau hinterlegte Filtersymbol angezeigt.
  • In Auswahllisten von Feldern werden die Befehle „Weitere Einträge suchen“ und „Eintrag erzeugen“ fixiert am unteren Rand der Auswahlliste angezeigt, um ein Scrollen bei vielen Einträgen zu vermeiden.
  • Die Schnellsuche in Objekteigenschaften kann alternativ zur Einfg-Taste mit einem Doppelklick aktiviert werden.
  • Mithilfe der ESC-Taste können Sie schrittweise zurücknavigieren, bis Sie schlussendlich im Hauptbereich ankommen.
  • Ist ein Untermenü geöffnet wird mit der ESC-Taste nur dieses geschlossen und nicht das gesamte Menü.
  • Alt + Umschalttaste + Aufwärts bzw. Abwärts navigiert in gruppierten Listen zur vorherigen bzw. nächsten Gruppenkopfzeile, wenn vorhanden.
  • In der Detailansicht im Suchportal und in suchbasierten Listen können Spalten nicht mehr fixiert werden.
  • Der Kontextmenübefehl „Ursprungsort öffnen“ steht auch außerhalb eines Teamroom-Kontexts zur Verfügung.
  • Wenn in den Grundeinstellungen die Bedienungshilfe Textalternative für farblich hervorgehobene Felder anzeigen aktiviert ist, werden Hervorhebungsfarben auch in der Baumansicht textuell beschrieben.
  • Beschreibungen auf Formularseiten sind nun für Screenreader zugänglich.
  • Die Darstellung und die Barrierefreiheit der Berechnungen in der Detailansicht wurden verbessert.
  • Der bei einem Bild hinterlegte Alternativtext (Feld Alternativtext) wird bei der Anzeige des Bilds als alt-Attribut im img-Tag hinterlegt und ist somit für Screenreader-Benutzer zugänglich. Wenn eine Bildbeschreibung (Feld Detaillierte textuelle Bildbeschreibung) hinterlegt ist, steht der Kontextmenübefehl „Bildbeschreibung anzeigen“ zur Verfügung.
  • Wenn bei Audio-Objekten ein Audiobeschreibung (Registerkarte „Audioeigenschaften“ > Feld Alternativtext) hinterlegt ist, steht der Kontextmenübefehl „Transkript-Dokument öffnen“ zu Verfügung.
  • Bei Videos und Audiodateien können auf der Registerkarte „Videoeigenschaften“ bzw. „Audioeigenschaften“ im Feld Spuren VTT-Dateien hinterlegt werden, um eine zeitgesteuerte Textspur parallel zum Medieninhalt anzeigen zu können.
  • Die Bearbeitung von Bildern ist nun barrierefrei möglich.
  • Bei der Konvertierung von E-Mails mit Anhängen werden keine Übersichten für Video- und Audio-Dateien erstellt.

Geschäftslogik und Workflow

  • Im Kontaktmanagement steht bei Organisationen zusätzlich das Feld Global Location Number (GLN) zur Verfügung.
  • Wurden im Kontaktmanagement Kontaktpersonen bzw. Organisationen doppelt angelegt, können diese zusammengeführt werden (Kontextmenübefehl „Zusammenführen“).
  • Die Objektaspekt-Hierarchie wird durchgängig berücksichtigt (z. B. bei der Einschränkung der Verwendbarkeit auf Objektaspekte für Vorlagen, Prozesse, Formulare, Textbausteine usw.).
  • Beim Zuordnen eines Dokuments einer Akte zu einem externen bzw. vertraulichen Bereich wird der Auswahldialog übersprungen, wenn es nur einen Bereich gibt.
  • Externe und vertrauliche Bereiche von Akten können durch Ordner strukturiert werden. Beim Zurückholen werden nur die entsprechenden Dokumente zurückgeholt, die Ordner werden gelöscht.
  • Stempel können als Microsoft Word-Dokumente bzw. Bilder definiert und auf PDF-Dokumente angebracht werden.

Fabasoft Folio Client

  • In den Grundeinstellungen kann auf der Registerkarte „Allgemein“ im Feld Herunterladen eines Ordners oder einer Auswahl mehrerer Objekte festgelegt werden, ob der Fabasoft Folio Client oder die Webbrowser-Funktionalität (ZIP-Datei) für das Herunterladen verwendet werden soll.
  • Beim Herunterladen einer Ordnerstruktur oder mehrerer Dateien mit dem Fabasoft Folio Client wird der entsprechende Eintrag im Dialog des Fabasoft Folio Clients automatisch ausgewählt. Durch Drücken der Eingabetaste kann der Eintrag direkt geöffnet werden.
  • Sie können einen Ordner in Microsoft Outlook über den entsprechenden Kontextmenübefehl mit Fabasoft Folio verbinden. Dabei können Sie den Ablageort für die E-Mails in Fabasoft Folio festlegen. Zusätzlich können Sie festlegen, ob ein eigenes Menü zum Kopieren oder Verschieben von E-Mails in den Ordner in Microsoft Outlook angezeigt werden soll. Bei Auswahl des Kopieren-Menüs können die ursprünglichen E-Mails optional mit einer Kategorie versehen werden, um zu erkennen, ob diese bereits kopiert wurden.
    Hinweis: Das automatische Hochladen von E-Mails in verschlüsselte Teamrooms wird nicht unterstützt.

Prozess- und FormulardesignerPermanenter Link zu dieser Überschrift

Als Prozess- bzw. Formulardesigner erwartet Sie folgende Neuerung.

Formulare herunter- und hochladenPermanenter Link zu dieser Überschrift

Über den Kontextmenübefehl „Vollständig herunterladen“ kann ein Formular gemeinsam mit den abhängigen Formularen heruntergeladen werden. Abhängige Formulare können zum Beispiel Basisformulare oder zusammengesetzte Typen sein.

Zusätzlich werden ab nun beim Herunterladen die Formularelemente mit einer eindeutigen ID versehen, die es ermöglicht, die Formulare in einem Entwicklungssystem zu erstellen und zu warten und Änderungen in das Produktionssystem hochzuladen.

Beim Herunterladen bzw. Hochladen werden auch die Übersetzungen, die Eingangskategorie für die Registrierung, das Symbol, die Aufbewahrungseinstellungen und die Standard-Hintergrundaufgaben berücksichtigt.

Wenn Sie mehrere Formulare in einer ZIP-Datei hochladen, erhalten Sie zuerst eine Übersicht über alle enthaltenen Formulare. Entfernen Sie die Markierung von den Formularen, die Sie nicht hochladen möchten.

Es wird eine Überprüfung der hochgeladenen Formulare durchgeführt und das Ergebnis in einer Übersicht dargestellt. Es wird dringend davon abgeraten mit Fehlern fortzufahren. Wenn Sie fortfahren, müssen Sie die Probleme manuell beheben, bevor Sie die Formulare zur Verwendung freigeben. Andernfalls riskieren Sie gegebenenfalls einen Datenverlust.

Hinweis: Wenn Sie Formulare in einem Testsystem entwickeln möchten, laden Sie die Formulare aus dem Produktionssystem herunter und laden Sie diese in das Testsystem hoch. Dadurch wird eine eindeutige Verbindung zwischen den Formularen hergestellt. Sie können anschließend die Formulare im Testsystem weiterentwickeln und wieder in das Produktionssystem hochladen. Wenn die Formulare aus einem Testsystem noch nie in das Produktionssystem übernommen wurden, können Sie diese herunterladen und im Produktionssystem hochladen. Dadurch wird ebenfalls eine eindeutige Verbindung zwischen den Formularen hergestellt.

BPMN-Prozess-VerwendbarkeitPermanenter Link zu dieser Überschrift

Es wurde die Auswertungslogik der Einschränkung der Verwendbarkeit geändert.

Bisher konnte, wenn eine Einschränkung definiert war, der Prozess nur auf Objekten ausgeführt werden, die eine der angeführten Kategorien oder eine der angeführten Objektklassen oder einen der angeführten Objektaspekte zugeordnet haben.

Ab nun wird die Verwendbarkeit analog zur Verwendbarkeit von Vorlagen ausgewertet. Der Prozess kann, wenn eine Einschränkung definiert ist, nur auf Objekten ausgeführt werden, die eine der angeführten Kategorien und eine der angeführten Objektklassen und einen der angeführten Objektaspekte zugeordnet haben.

AdministratorenPermanenter Link zu dieser Überschrift

Als Administrator erwarten Sie folgende Neuerungen.

  • FSCOWS@1.1001:SendHttpSoapMessage überprüft das Serverzertifikat auch unter Microsoft Windows korrekt.
  • Objektsperren
    • Abgelaufene Objektsperren werden nun automatisch vom COO-Service entfernt.
      • Die Sperren werden einmal pro Minute geprüft.
      • Sperren laufen standardmäßig nach 480 Sekunden (COO_LOCK_TIMEOUT) ab.
      • Das Ablaufen von Objektsperren kann für normale Sperren mit der Option COO_LOCK_AUTOEXPIRE generell deaktiviert werden, nicht jedoch für Attributssperren und Sperren die beim Commit entstehen.
    • Die undokumentierte COO-Service-Option COO_LOCK_FORCETIMEOUT wurde entfernt.
    • Die Prüfung der Flags beim Brechen einer Sperre wurde verschärft.
      • Das betrifft Objekte, die gleichzeitig permanent und normal gesperrt sind.
      • Das Brechen einer permanenten Sperre erfordert TV_BREAKPERMLOCK.
      • Das Brechen einer normalen Sperre erfordert TV_BREAKLOCK.
      • Das Brechen einer normalen Sperre eines von einem anderen Benutzer permanent gesperrten Objektes erfordert TV_BREAKPERMLOCK, da hierbei die permanente Sperre durchbrochen wird.
      • Das Brechen einer permanenten Sperre eines vom aktuellen Benutzer normal gesperrten Objektes erfordert zusätzlich TV_BREAKLOCK, da hierbei die normale Sperre des Benutzers durchbrochen wird.
    • Das Entsperren einer permanenten Sperre ist nur mehr mittels Commit möglich.
  • Um sicherzustellen, dass Hintergrundaufgaben die Ausführung anderer Hintergrundaufgaben nicht blockieren, wird eine maximale Laufzeit definiert. Wenn die Hintergrundaufgabe nicht innerhalb der vorgegebenen Zeit abgeschlossen wird, wird sie abgebrochen, indem bei jedem Ausdruck oder Methodenaufruf der Fehler COOSYSTEM@1.1:COOERR_TIMEOUT ausgelöst wird.
    Die maximale Laufzeit hängt von der angegebenen Dauer ab:
    • Sehr kurz (inkl. Varianten): 10 Minuten
    • Kurz (inkl. Varianten): 15 Minuten
    • Standard (inkl. Varianten): 30 Minuten
      Hinweis: Außer DD_DEFAULT_RULES: 15 Minuten
    • Lang (inkl. Varianten): 60 Minuten
    • Sehr lang (inkl. Varianten): kein Timeout
  • Die Umgebungsvariable EXECASYNCTIMEOUT definiert die Zeit (in Millisekunden), nach der ein Ausdruck, der mit COOSYSTEM@1.1:ExecAsync gestartet wurde, mit dem Fehler COOSYSTEM@1.1:COOERR_TIMEOUT abgebrochen wird. 0 bedeutet, dass kein Timeout erzwungen wird.
    Standardwert: 0 ms (deaktiviert)
  • Die Umgebungsvariable FSCVEXT_REQUESTTIMEOUT definiert die maximale Dauer (in Millisekunden), nach der eine Anfrage abgebrochen wird. 0 bedeutet, dass kein Timeout erzwungen wird.
    Standardwert: 0 ms (deaktiviert)
  • Die neue Objektklasse „Massenverarbeitung-Steuerung“ kann eine Massenverarbeitung referenzieren und deren Werte überschreiben. Protokollierung und zugehörige Funktionen sind direkt im Massenverarbeitung-Steuerungs-Objekte verfügbar.

AbkündigungPermanenter Link zu dieser Überschrift

Detaillierte Informationen zur Funktionalität von Fabasoft Folio und zu Versionen, Editionen, Plattformen und Randbedingungen von unterstützten Drittprodukten finden Sie in der Softwareproduktinformation.

Folgende Funktionalitäten sind nicht mehr verfügbar:

  • Die Softwarekomponente Folio Invoice Management (FSCINVOICE@1.1001) steht nicht mehr zur Verfügung.
  • Die Softwarekomponente Timeline Control (FSCTIMELINE@1.1001) steht nicht mehr zur Verfügung.
  • Die Softwarekomponente Mindbreeze InSpire Integration (FSCMINDBREEZEINSPIRE@1.1001) steht nicht mehr zur Verfügung.

Folgende Drittprodukte werden nicht mehr unterstützt:

  • Microsoft Windows Server 2019 wird nicht mehr unterstützt. Sie können stattdessen Microsoft Windows Server 2022 bzw. 2025 verwenden.
  • Microsoft Windows 10 wird nicht mehr unterstützt. Sie können stattdessen Microsoft Windows 11 verwenden.
  • Apple macOS 15.1 wird nicht mehr unterstützt. Sie können stattdessen Apple macOS 26.1 verwenden.
  • Apple iOS/iPadOS 18.6 wird nicht mehr unterstützt. Sie können stattdessen Apple iOS/iPadOS 26.1 verwenden.
  • Android 15.0 wird nicht mehr unterstützt. Sie können stattdessen Android 16.0 verwenden.
  • PostgreSQL 16.9 wird nicht mehr unterstützt. Sie können stattdessen PostgreSQL 17.6 verwenden.
  • Liferay Portal CE 7.4 GA129 wird nicht mehr unterstützt. Sie können stattdessen Liferay DXP 2025.Q1 verwenden.
  • LibreOffice 24.2.7 wird nicht mehr unterstützt (Client). Sie können stattdessen LibreOffice 25.2.7 verwenden.
  • Novell GroupWise 2014 wird nicht mehr unterstützt.
    Hinweis: Die bestehende Funktionalität wird final mit Fabasoft Folio 2027 entfernt.