2021 Update Rollup 2

Fabasoft Folio 2021Permanenter Link zu dieser Überschrift

Erfahren Sie mehr über Neuerungen und Verbesserungen von Fabasoft Folio 2021.

BenutzerPermanenter Link zu dieser Überschrift

Als Endbenutzer erwarten Sie folgende Neuerungen.

KontaktmanagementPermanenter Link zu dieser Überschrift

Alternativ zum klassischen Kontaktmanagement steht das neue Kontaktmanagement als aktivierbare App zur Verfügung.

Das Kontaktmanagement ermöglicht Kontakte zu erstellen und in Kontakträumen zu verwalten. Anhand von benutzerdefinierten Kriterien können Adresslisten definiert werden, die zum Beispiel für den Versand von Newslettern exportiert werden können.

Kontakte können entweder Kontaktpersonen oder Organisationen sein. Der Duplikatsabgleich unterstützt bei der Vermeidung von unterschiedlichen Datenbeständen.

Spezielle Eigenschaftswerte von Kontakten (z. B. Anrede, Adresse, Telefonnummer usw.) können unterschiedlichen Kontakträumen zugewiesen werden und sind somit nur von den in den jeweiligen Kontakträumen berechtigten Benutzern einsehbar. Somit lässt sich zum Beispiel realisieren, dass die geschäftlichen Kontaktdaten von Mitarbeitern für alle Mitarbeiter zugänglich sind, die privaten Kontaktdaten aber nur der HR-Abteilung.

Dokumente kommentierenPermanenter Link zu dieser Überschrift

PDF-Dokumente bzw. Dokumente, die in PDF-Dokumente konvertierbar sind, können mithilfe eines integrierten PDF-Viewers kommentiert werden. Dabei werden die Kommentare aus dem PDF-Dokument herausgelöst und in einer öffentlichen bzw. persönlichen Ebene gespeichert. Somit muss das Dokument nicht dupliziert werden, wenn Sie allgemeine Kommentare mit anderen Benutzern teilen möchten aber zusätzlich persönliche Anmerkungen nur für Sie einsehbar sein sollen.

Um Kommentare zu erstellen, navigieren Sie in das Dokument. Über die Schaltfläche „Kommentieren“ der PDF-Vorschau können Sie das PDF-Dokument zum Kommentieren öffnen.

  • Wählen Sie in der Symbolleiste „Privat kommentieren“ bzw. „Öffentlich kommentieren“ aus.
  • Über die Schaltflächen „Zeichnen“, „Notiz“, „Nachricht“ und „Linie“ können Sie den gewünschten Kommentartyp auswählen. Abhängig von dem Kommentartyp stehen weitere Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung.
  • Im linken Bereich finden Sie einen Überblick über die angebrachten Kommentare, die Sie gegebenenfalls auch wieder löschen können.

Hinweis:

  • In den Inhaltseinstellungen eines Teamrooms können die erlaubten Arten und die bevorzugte Art der Kommentare (öffentlich bzw. privat) festgelegt werden. Die beim Teamroom festgelegte bevorzugte Art der Kommentare wird gegenüber der Einstellung in den Grundeinstellungen bevorzugt.
  • Das Anbringen öffentlicher Kommentare ist auch mit Leserechten möglich.
  • Über die neue Workflow-Aktivität „Kommentar hinzufügen“ können in PDF konvertierbare Dokumente kommentiert werden. Zusätzlich steht in Aktivitäten wie „Genehmigen“ oder „Freigeben“ der Arbeitsschritt „Kommentieren“ zur Verfügung. Kommentierte Dokumente werden mit einem Statussymbol gekennzeichnet.
  • Für kommentierte Dokumente steht zusätzlich der Kontextmenübefehl „Versenden“ > „Kommentiertes PDF versenden“ zur Verfügung.

Adressbücher synchronisierenPermanenter Link zu dieser Überschrift

Der Zugriff auf Kontakte ist auch über Drittprodukte wie „Apple Kontakte“ möglich, die den CardDAV-Standard unterstützen. Hinterlegen Sie dazu die gewünschten Adresslisten in Ihrer Adressbuchliste („Kontomenü (Ihr Benutzername)“ > „Erweiterte Einstellungen“ > „Adressbuch“). Hier finden Sie auch die CardDAV-URL.

In Apple Kontakte müssen Sie die CardDAV-URL, Ihre Folio-Log-in-E-Mail-Adresse und Ihr Passwort hinterlegen. Die Kontakte können Sie sowohl in Apple Kontakte als auch in Fabasoft Folio ändern. Die Änderungen werden in das jeweilige Adressbuch übernommen.

TabellenbearbeitungPermanenter Link zu dieser Überschrift

In der Detailansicht kann im Spaltenkopf über die Schaltfläche „Tabellenbearbeitung“ (Alt + F2) die alternativ zur Verfügung stehende Tabellenbearbeitung aktiviert werden. Dadurch funktioniert die Bedienung ähnlich einem Tabellenkalkulationsprogramm:

  • Die Zellen werden mit Rahmenlinien dargestellt.
  • Die Hover-Hervorhebung wird pro Zelle angezeigt.
  • Zellen die nicht bearbeitet werden können, werden mit grauem Hintergrund dargestellt.
  • Die Bearbeitung einer Zelle wird mit F2, einem Doppelklick (schnell und langsam) bzw. durch Tippen von Buchstaben/Zahlen aktiviert.
  • Ein Klick auf den Objektnamen öffnet das Objekt nicht.

Filtern in SpaltenPermanenter Link zu dieser Überschrift

In der Detailansicht können Sie im Spaltenkopf über den Kontextmenübefehl „Filtern“ den Spaltenfilter aktivieren. Für Objekt-, Datums- und Aufzählungs-Eigenschaften steht neben dem Textfilter auch ein Wertefilter zur Verfügung. Bei Verwendung des Textfilters werden alle Zeilen angezeigt, die die eingegebene Zeichenkette enthalten. Bei Verwendung des Wertefilters werden alle Zeilen angezeigt, die den ausgewählten Werten entsprechen.

WorkflowPermanenter Link zu dieser Überschrift

Der Workflow bietet folgende Neuerungen:

  • Beim Starten eines Prozesses, bleibt, wenn Sie mehrere Aktivitäten einfügen, die zuletzt verwendete Aktivität vorausgefüllt. Die Übernehmen-Schaltfläche ist zur besseren Kenntlichmachung farblich hervorgehoben.
  • Ein gestarteter Prozess kann gelöscht werden, solange keine Aktivität begonnen wurde. Dazu steht beim betroffenen Objekt auf der Registerkarte „Prozesse“ in der Detailansicht des jeweiligen Prozesses die Schaltfläche „Löschen“ zur Verfügung.
  • Sie werden im Welcome-Screen benachrichtigt, wenn Sie Aktivitäten in Stellvertretung zu erledigen haben (konfigurierbar unter „Kontomenü (Ihr Benutzername)“ > „Erweiterte Einstelllungen“ > „Workflow“). Zusätzlich werden im Arbeitsvorrat Hinweise angezeigt, wenn Ihre „Zu tun“-Liste leer ist, jedoch in der Stellvertretungsliste Aktivitäten vorhanden sind.
  • Es stehen die neuen Aktivitäten „Dokumente freigeben und abschließen“ und „Akte abschließen“ zur Verfügung.
  • Bei Aktivitäten, die eine Unterschrift am Objekt anbringen wird auch bei Auswahl des negativen Arbeitsschritts eine Unterschrift angebracht.
  • Bei Ad-hoc-Prozessen wird bei Aktivitäten wie „Abschließen“ automatisch eine zusätzliche Aktivität eingefügt, die den Prozessinitiator über das Ergebnis informiert.

PDF-Ansicht am Endgerät erzeugenPermanenter Link zu dieser Überschrift

In den Optionen des Fabasoft Folio Clients können Sie auf der Registerkarte „Inhalte“ festlegen, ob Sie lokal mit Microsoft Office eine PDF-Ansicht generieren möchten. Wenn Sie standardmäßig eine PDF-Ansicht generieren, haben Sie dennoch beim Hochladen die Möglichkeit dies im Einzelfall zu deaktivieren, um eine bessere Performance zu erreichen.

Integration in Microsoft TeamsPermanenter Link zu dieser Überschrift

Für Microsoft Teams steht Ihnen eine eigene Fabasoft Folio App zur Verfügung. Mithilfe der App können Sie Fabasoft Folio auf einer Registerkarte in Microsoft Teams einblenden. Zusätzlich können Sie in Unterhaltungen nach Objekten in Fabasoft Folio suchen und diese somit einfach teilen.

Allgemeine VerbesserungenPermanenter Link zu dieser Überschrift

  • Sie können ein auf Home verfügbares Element auswählen, das nach dem Log-in initial angezeigt werden soll („Kontomenü (Ihr Benutzername)“ > „Grundeinstellungen“ > Registerkarte „Allgemein“ > Starten mit).
  • Für ausgeblendete Widgets wird rechts in der Navigationsleiste ein Hinweis angezeigt, unabhängig davon, ob Sie sich direkt auf Home oder in einem Dashboard befinden.
  • Falls auf Objekten Hintergrundaufgaben existieren, können berechtigte Benutzer diese auf der Registerkarte „Hintergrundaufgaben“ einsehen.
  • Beim Zugriff auf Fabasoft Folio über WebDAV-Ordner, Folio-Ordner bzw. mobile Apps werden nur mehr jene Elemente auf oberster Ebene angezeigt, die der Benutzer auch auf Home im Webbrowser-Client verfügbar hat.
  • Wenn ein neues Fenster geöffnet werden soll (z. B. über den Kontextmenübefehl „In neuem Fenster öffnen“), wird die Webbrowser-Einstellung berücksichtigt, ob bevorzugt ein Tab oder ein Fenster geöffnet werden soll.
  • Bei der Bearbeitung von Spalten in der Detailansicht wird die Länge des Eingabefelds vergrößert, wenn die Spaltenbreite für den eingegebenen Text nicht ausreicht.
  • Für XML-Dokumente und XML-Schemata stehen entsprechende Objektklassen zur Verfügung.
  • Wiedervorlagen können nun auch wiederholt ausgeführt werden.
  • Unterschriften werden nur in den Anmerkungen angeführt, wenn beim Unterschreiben eine Anmerkung eingegeben wurde.
  • Bei der Auswahl von Begriffen zur Verschlagwortung wird bei nur als Synonym definierten Begriffen der entsprechend Hauptbegriff zur Auswahl angeboten.
  • Der Import von mehreren Dateien und Ordnern per Drag-and-drop ist nun in allen unterstützten Webbrowsern möglich.
  • Der Betreff von importieren E-Mails wird in einer eigenen Eigenschaft gespeichert.
  • Outlook-Kategorien von importierten E-Mails werden in einer eigenen Eigenschaft gespeichert.
  • Beim Importieren eines Microsoft Word-Dokuments, das bereits Metadaten als Felder eingebunden hat, werden die Feldwerte in die Eigenschaften des Word-Objekts übernommen. Falls sich Metadaten von bereits existierenden Objekten ändern würden (z. B. beim Ersetzen des Dokuments), kann über einen Dialog festgelegt werden, welche Feldwerte übernommen werden sollen.
  • Im Kontomenü (Ihr Benutzername) finden Sie unter „Erweiterte Einstellungen“ > „Workflow“ die zusätzliche Option Termine für Vorschreibungen standardmäßig anzeigen.
  • Um die Prozesse eines Objekts einzusehen, steht Ihnen in den Eigenschaften des Objekts die Registerkarte „Prozesse“ zur Verfügung.
    • Abgeschlossene Prozesse sind standardmäßig zugeklappt.
    • Wenn Sie Prozesse zu- bzw. aufklappen wird der Zustand gespeichert.
  • Die Schaltflächen „Eintrag hinzufügen“ und „Suchen und hinzufügen“ werden auch bei langen Listen am unteren Rand angezeigt und sind somit ohne Scrollen verfügbar.
  • Beim Vergleich von Versionen können Sie die aktuell ausgewählte Version mit einer beliebigen anderen Version vergleichen.
  • Wird bei der Definition der Verwendbarkeit eines Textbausteins eine Basisformular-Kategorie eingetragen, steht der Textbaustein auch bei Dokumenten zur Verfügung, denen eine übergeordnete Formular-Kategorie zugewiesen wurde.
  • Bei Textbausteinen kann im Feld Textbaustein-Platzhalter im Dokument belassen
    festgelegt werden, ob in einer Word-Vorlage eingefügte Textbaustein-Platzhalter beim Erzeugen eines auf der Vorlage basierenden Dokuments ersetzt werden. Nicht ersetzte Textbaustein-Platzhalter können in Microsoft Word über die Schaltfläche „Textbaustein-Platzhalter ersetzen“ nachträglich ersetzt werden.
  • Über die Zeitreise kann auch der Inhalt von Textbausteinen (Word) verglichen werden.

Prozess- und FormulardesignerPermanenter Link zu dieser Überschrift

Als Prozess- bzw. Formulardesigner erwarten Sie folgende Neuerungen.

Trace-AusgabenPermanenter Link zu dieser Überschrift

Wenn Sie als Formulardesigner Ausdrücke zur Berechnung oder Validierung verwenden, kann es mitunter schwierig sein, Fehler in den Ausdrücken zu identifizieren. Um die Analyse zu vereinfachen, können Sie nun Trace-Ausgaben in die Webbrowser-Konsole schreiben. Dazu müssen Sie im Kontextmenü des Teamrooms, in dem das Formular verwendet wird, den Befehl „Extras“ > „Trace-Ausgaben aktivieren“ ausführen und Trace-Ausgaben erlauben.

Aufruf im Ausdruck:

  • cooobj.Trace("string");
  • cooobj.Trace("string", value);

Ausgabe:

Die Ausgabe erfolgt als JSON-Datensatz.

  • c
    Kontext des Aufrufs (Teamroom).
  • d
    Aktuelle Zeit.
  • s
    Bereich in der Expression (falls vorhanden).
  • t
    Der zu tracende Text (erster Parameter beim Trace-Aufruf).
  • u
    Aktueller Benutzer.
  • v
    Der zu tracende Wert (zweiter Parameter beim Trace-Aufruf).

Allgemeine VerbesserungenPermanenter Link zu dieser Überschrift

  • Ein mehrzeiliges Formularfeld kann vom Typ „Nur Text“, „Code“ oder „HTML“ sein.
  • Bei Feldern kann ein Ausdruck hinterlegt werden, der beim Lesen ausgeführt wird.
  • Bei Feldern können Control-Styles und Control-Optionen hinterlegt werden, die die Darstellung beeinflussen.
  • Bei Feldern kann eine Beschreibung festgelegt werden, die beim Feld zusätzlich zum Führungstext angezeigt wird.
  • Wenn Sie ein Symbol für ein Formular festlegen, wird dieses anstatt des Objektklassensymbols bei Objekten angezeigt, denen das Formular zugewiesen wurde.
  • Formulare können auch dazu genutzt werden, zusammengesetzte Typen zu definieren, die wiederum in anderen Formularen als Typen für Eingabefelder bzw. Elementlisten verwendet werden können. Neben der Standarddarstellung als Aggregatswerte kann die Darstellung auch als konfigurierbares Diagramm erfolgen.
  • Sie können bei Hintergrundaufgaben festlegen, ob die Hintergrundaufgabe beim Löschen bzw. Stornieren des betroffenen Objekts automatisch suspendiert und beim Wiederherstellen wieder aktiviert wird.
  • Bei Aufgaben in BPMN-Prozessen können auf der Registerkarte „Erweitert“ folgende zusätzliche Einstellungen getroffen werden:
    • Erledigung ignorieren
      Legt fest, ob nachfolgende Aktivitäten begonnen werden können, obwohl diese Aktivität noch nicht erledigt wurde.
    • Aktivität nur anzeigen, wenn der Teilnehmer Zugriff auf das betroffene Objekt hat
      Wenn diese Option ausgewählt ist, wird beim Starten des Prozesses keine Warnung angezeigt, wenn die Aktivität an ein Team geht, in dem mindestens ein Benutzer Rechte auf das betroffene Objekt hat.
    • Keine Stellvertretung
      Legt fest, ob die Aktivität von einem Stellvertreter durchgeführt werden darf.
    • Eskalation
      Die hinterlegte Eskalationsdefinition bestimmt die Eskalationsregeln für diese Aktivität. Bei Verwendung der Standard-Eskalation wird eine Erinnerungs-E-Mail versendet, wenn der Termin für den Beginn bzw. für die Erledigung überschritten wurde.
  • Sie können bei BPMN-Prozessen festlegen (Registerkarte „Prozessausführung“), ob der Prozess beim Löschen bzw. Stornieren des betroffenen Objekts automatisch suspendiert und beim Wiederherstellen wieder aktiviert wird.
  • In BPMN-Prozessen kann bei einem zusammenführenden parallelen Gateway die Art der Verknüpfung (Und- bzw. Oder-Verknüpfung) festgelegt werden.
  • Freigegebene Änderungen an Teilprozessen werden beim Expandieren von Teilprozessen übernommen.
  • Die neue Aktion „Aufbewahrungsfrist auf Basis der Kategorie festlegen und abschließen (Akte und Dokumente)“ kann in Hintergrundaufgaben von Kategorien verwendet werden, um die Aufbewahrungsfrist zu berechnen und das Objekt bzw. die Akte inkl. der zugeordneten Dokumente abzuschließen.
  • In den Prozessstatistiken steht der neue Bereich „Geplante Aktivitäten“ zur Verfügung. Somit können Sie zum Beispiel über den Kontextmenübefehl „Eigenschaften bearbeiten“ den Teilnehmer von mehreren zukünftigen Aktivitäten gemeinsam ändern.
  • Beim Herunterladen bzw. Hochladen von BPMN-Prozessen, stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
    • Diagramm mit Vorschau herunterladen
      Lädt die XML-Repräsentation und Vorschaubilder eines oder mehrerer BPMN-Prozessdiagramme inklusive eventuell enthaltener Teilprozesse herunter.
    • Herunterladen
      Lädt die XML-Repräsentation eines oder mehrerer BPMN-Prozessdiagramme inklusive eventuell enthaltener Teilprozesse herunter.
    • Hochladen
      Die heruntergeladenen BPMN-Prozessdiagramme können gegebenenfalls auch in einer anderen Installation wieder hochgeladen werden. Es kann entweder eine einzelne XML-Datei oder eine gesamte ZIP-Datei hochgeladen werden. Wird eine ZIP-Datei hochgeladen, können bereits vorhandene Diagramme aktualisiert werden.

AdministratorenPermanenter Link zu dieser Überschrift

Als Administrator erwarten Sie folgende Neuerungen.

CustomizingPermanenter Link zu dieser Überschrift

Durch modellbasiertes Customizing können Sie Fabasoft Folio an Ihre Bedürfnisse anpassen.

Customizing-Objekte

Hier finden Sie einen kurzen Überblick über die Ihnen zur Verfügung stehenden Anpassungsmöglichkeiten.

  • Vorlagen
    Nahezu alle Objekte und insbesondere Dokumente können als Vorlagen definiert werden. Auf diese Weise können neue Objekte oder Dokumente, die auf einer Vorlage basieren, erstellt werden.
  • Textbausteine
    Sie können Textbausteine verwenden, um vordefinierte Standardtexte in Microsoft Word-Dokumente einzufügen.
  • Formulare
    Mithilfe von benutzerdefinierten Formularen können den Objekten Felder zur Speicherung anwendungsspezifischer Daten hinzugefügt werden. Um Logik oder spezifische Verhaltensweisen auf die Felder anzuwenden, können Fabasoft app.ducx Ausdrücke verwendet werden.
  • Kategorien
    Kategorien können Objekten zugeordnet werden und so das Verhalten der Objekte beeinflussen.
  • Prozesse
    Prozesse können individuell definiert werden und spiegeln Ihre Geschäfts- und Organisationsstruktur wider. BPMN-Prozessdiagramme werden zum Definieren von ausführbaren Geschäftsprozessen verwendet. Neben den vordefinierten BPMN-Prozessen können bei Bedarf auch Ad-hoc-Prozesse gestartet werden.
  • Ansichtseinstellungen
    Vordefinierte Anzeigeeinstellungen können für Benutzer bereitgestellt werden, die spezielle Ansichten auf Listen benötigen.
  • Suchformulare
    Vordefinierte Suchformulare können Benutzern zur Verfügung gestellt werden, die einen Überblick über die aktuell vorhandenen Objekte auf der Grundlage definierter Suchkriterien benötigen.

Customizing-Ebenen

Die Verwaltung von Customizing-Objekten erfolgt auf verschiedenen Ebenen:

  • Global
    Globale Anpassungen erfolgen über das Dashboard „Vorlagen und Voreinstellungen“ mithilfe von Customizing-Sammlungen.
    Hinweis: Globale BPMN-Prozessdiagramme, Formulare und Kategorien stehen standardmäßig im App-Kontext nicht zur Verfügung. Wenn diese Customizing-Objekte im App-Kontext zur Verfügung stehen sollen, müssen diese explizit in der App-Konfiguration oder im App-Room als Verknüpfung referenziert werden.
  • App
    In Apps, wie zum Beispiel im Kontaktmanagement, können in der App-Konfiguration Anpassungen vorgenommen werden, die nur innerhalb des App-Konfigurations-Kontexts gültig sind.
  • Room
    In Rooms (z. B. App-Rooms oder Teamrooms) können Anpassungen vorgenommen werden, die nur innerhalb des Room-Kontexts gültig sind. Zu den Customizing-Objekten gelangen Sie über die Aktion „Vorlagen und Voreinstellungen“.
  • Persönlich
    Persönliche Anpassungen können nur vom Benutzer selbst verwendet werden. Auf der persönlichen Ebene können folgende Customizing-Objekte verwaltet werden: Vorlagen, Ad-hoc-Prozessvorlagen, Ansichtseinstellungen und Suchmuster.

Freigabe von Customizing-ObjektenPermanenter Link zu dieser Überschrift

Damit Customizing-Objekte verwendet werden können, müssen diese abhängig vom Kontext zur Verwendung freigegeben werden.

Regeln

  • Customizing-Objekte müssen freigegeben werden, wenn diese einer Customizing-Sammlung oder einer App-Konfiguration zugeordnet sind.
  • Formulare und BPMN-Prozessdiagramme müssen ebenfalls freigegeben werden, wenn diese einem Room zugeordnet sind.
  • Persönliche Customizing-Objekte müssen nicht freigegeben werden.

Aktionen bzw. Kontextmenübefehle

Die Aktionen stehen Administratoren und Bearbeitern einer Customizing-Sammlung (globale Ebene) bzw. App-Administratoren (App-Ebene) zur Verfügung.

  • Zur Verwendung freigeben
    Über die Aktion „Zur Verwendung freigeben“ können Sie einen Freigabestand erstellen.
  • Erneut freigeben
    Änderungen können mithilfe der Aktion „Erneut freigeben“ freigegeben werden.
  • Freigabe deaktivieren
    Über die Aktion „Freigabe deaktivieren“ können Sie die Freigabe wieder aufheben.

Freigabeprozess

In App-Konfigurationen bzw. Customizing-Sammlungen können Sie in den Einstellungen auf der Registerkarte „Standardwerte“ im Feld Freigabeprozess für Vorlagen und Voreinstellungen einen Freigabeprozess festlegen. Freigabeprozesse müssen die Aktivität „Zur Verwendung freigeben“ enthalten.

Wenn ein Freigabeprozess definiert ist, werden folgende Aktionen bzw. Kontextmenübefehle angeboten:

  • Freigabeprozess starten
    Startet den definierten Freigabeprozess.
  • Laufenden Freigabeprozess öffnen
    Öffnet den noch nicht abgeschlossenen Freigabeprozess.
  • Freigabeprozess erneut starten
    Startet den Freigabeprozess erneut (wird erst angezeigt, wenn der laufende Freigabeprozess abgeschlossen ist).

Allgemeine VerbesserungenPermanenter Link zu dieser Überschrift

  • Für die Durchführung eines Updates ist eine bestehende Installation von Fabasoft Folio 2013 oder höher erforderlich.
  • Die Konfiguration von Fabasoft Folio kann über eine einzige Konfigurationsdatei erfolgen.
    fscevaleval "coodomain.Configure('/path/to/settings.expr')"
    Mehr Informationen finden Sie hier: https://help.folio.fabasoft.com/index.php?topic=doc/Administration-Help-Fabasoft-Folio-eng/configuration-tasks.htm#automatic-configuration.
  • In der aktuellen Domäne kann auf der Registerkarte „Platzierung“ definiert werden, in welchem COO-Store die Objekte der definierten Objektklassen angelegt werden. Nicht konfigurierte Objektklassen werden an alle COO-Stores verteilt. Wenn ein COO-Store verwendet werden soll, der einem anderen Mandanten gehört, muss die Option Alle Mandanten erlauben ausgewählt werden.
    Hinweis: Änderungen in der Platzierungskonfiguration und neue COO-Stores funktionieren sofort, ohne dass alle Fabasoft Folio Kernel-Instanzen (weder die aktuelle noch andere) neu gestartet werden müssen.
  • Auf Arbeitsplätzen mit Microsoft Windows 10 Pro, die mit einer Microsoft Active Directory Domäne verbunden sind, installiert das Fabasoft Folio Client Setup automatisch die Webbrowser-Erweiterungen für alle unterstützten Webbrowser.
    Um die Installation dieser Webbrowser-Erweiterungen zu verhindern, können folgende Parameter bei der Installation des MSI-Pakets angegeben werden:
    msiexec /i <msipath> CHROMEEXT=0 EDGEEXT=0 FIREFOXEXT=0 THUNDERBIRDEXT=0

AbkündigungPermanenter Link zu dieser Überschrift

Folgende Funktionalität ist nicht mehr verfügbar:

  • Die Editionen Fabasoft Folio Enterprise, Fabasoft Folio Governance und Fabasoft Digital Personnel File stehen nicht mehr zur Verfügung.
  • Das Softwareprodukt Fabasoft Folio/Human Resources (ComponentHR) und die Softwarekomponente Digital Personnel File (FSCPERSONNELFILE@1.1001) stehen nicht mehr zur Verfügung.
  • Die Funktionalität der verbundenen Domänen steht nicht mehr zur Verfügung.
  • Die objektbasierte Audit-Protokollierung wird nicht mehr unterstützt. Der Lesezugriff auf das objektbasierte Audit-Protokoll ist weiterhin möglich. Stattdessen kann die datenbankbasierte Audit-Protokollierung verwendet werden.

Folgende Drittprodukte werden nicht mehr unterstützt:

  • Microsoft SQL Server 2016 SP2
  • Microsoft Internet Explorer 11.0
  • Mozilla Lightning 68.0
  • Autodesk AutoCAD 2013 SP1.1