2017 R1 Update Rollup 1

Funktionsteilbereich „Konfiguration“Permanenter Link zu dieser Überschrift

Für die Konfiguration der Fachanwendungsintegration ist folgendes Konfigurationsobjekt relevant:

  • Konfiguration für Fachanwendungen (FSCBAI@1.1001:ConfigurationClass)
    In diesem Konfigurationsobjekt werden alle direkt zur Fachanwendungsintegration gehörenden Einstellungen vorgenommen (z. B. Definition von Kontextmenüs).

Konfiguration für FachanwendungenPermanenter Link zu dieser Überschrift

Innerhalb der Konfiguration für Fachanwendungen (FSCBAI@1.1001:ConfigurationClass) werden Werte über Fabasoft DUCX Expressions ermittelt. Zur Vereinheitlichung steht in allen Fabasoft DUCX Expressions dieser Konfiguration im globalen Scope ein Dictionary zur Verfügung, in dem – abhängig von der aktuellen Situation – die folgenden Werte vorhanden sind:

Dictionary

Beschreibung

::data

Fachanwendungsdaten-Aggregat des aktuellen Objekts

::dept

Fachanwendungsbereich

::deptref

Vollständige Referenz des Fachanwendungsbereichs als Zeichenkette

Im lokalen Scope (this) steht das jeweilige aktuelle Objekt zur Verfügung.

Im Folgenden werden die in der Konfiguration für Fachanwendungen zur Verfügung stehenden Eigenschaften näher beschrieben.

URL für lokales WebDAVPermanenter Link zu dieser Überschrift

In dieser Eigenschaft wird der URL, unter dem die WebDAV-Schnittstelle der Fabasoft Produktinstallation Installation erreichbar ist, angegeben. Diese Einstellung ist für das Erzeugen und für die Anzeige von Fachdokumenten erforderlich. Das Menü zum Anzeigen von Fachdokumenten ruft die Aktion Transformierten XML-Inhalt ermitteln (FSCBAI@1.1001:GetPrimaryContents) über WebDAV auf.

Beispiel:

So sieht der URL für lokales WebDAV von einem Fabasoft Folio Webservice aus:
http://<webserver>/<vdir>/fscdav/CALL

Basis-URLsPermanenter Link zu dieser Überschrift

In dieser Eigenschaft können pro Fachanwendung die Endpunkte für den GUI-Aufruf sowie den SOAP-Aufruf angegeben werden. Zur Definition der Endpunkte der SOAP-Aufrufe werden HTTP-Anschluss-Konfigurationen (FSCOWS@1.1001:HttpConnector) verwendet. Für die einzelnen Fachanwendungsbereiche können unterschiedliche HTTP-Anschlüsse angegeben werden. Dies ist sinnvoll, wenn die Fachanwendung über verschiedene Webservices verfügt.

Fachanwendungsbereich

In dieser Eigenschaft wird ein Fachanwendungsbereich eingetragen. Dieser Fachanwendungsbereich identifiziert eine Fachanwendung oder einen Teil davon.

Softwarekomponente

Damit die getroffenen Änderungen bei einem Update nicht verloren gehen, muss in dieser Eigenschaft eine Softwarekomponente eingetragen werden. Bei dieser Softwarekomponente muss FSCBAI@1.1001 als vorausgesetzte Softwarekomponente eingetragen sein.

Basis-URL für GUI

Der in dieser Eigenschaft eingetragene Basis-URL wird mit den Parametern vervollständigt, die in der Eigenschaft Fachanwendungsaufrufe in der Konfiguration für Fachanwendungen als URL-Parameter eingetragen sind.

HTTP-Anschluss für SOAP-Schnittstelle

In der Objektzeigereigenschaft HTTP-Anschluss für SOAP-Schnittstelle  (FSCBAI@1.1001:baseurlsoapif) wird festgelegt, über welchen URL ein SOAP-Call von der Fabasoft Folio Domäne zur Fachanwendung abgesetzt werden kann.

Hier werden Komponentenobjekte des Typs HTTP-Anschluss-Konfiguration (FSCOWS@1.1001:HttpConnector) eingetragen.

  • HTTP Anschluss
    Die zusammengesetzte Eigenschaft HTTP-Anschluss (FSCOWS@1.1001:httpconsingel) beschreibt die Verbindungseigenschaft zu einer Fachanwendung. Neben dem URL können Benutzer bzw. Proxy-Benutzer und Zeitlimits gesetzt werden.
  • URL
    In der Zeichenketteneigenschaft URL (FSCOWS@1.1001:httpconnurl) wird die Adresse des Ziel-Webservice der Fachanwendung definiert.
  • Benutzer
    In der Zeichenketteneigenschaft Benutzer (FSCOWS@1.1001:httpconnuser) kann ein Benutzer definiert werden, der die entsprechenden Berechtigungen beim Ziel-Webservice besitzt.
  • Passwort
    In der Zeichenketteneigenschaft Passwort (FSCOWS@1.1001:httpconnpassword) wird das Passwort des Benutzers angegeben.
  • Proxy-Benutzer
    In der Zeichenketteneigenschaft Proxy-Benutzer (FSCOWS@1.1001:httpconnproxyuser) kann ein Proxy-Benutzer definiert werden, der die entsprechenden Berechtigungen beim Ziel-Webservice besitzt. Hier muss die Authentifizierung über einen Proxy-Server stattfinden.
  • Proxy-Benutzer-Passwort
    In der Zeichenketteneigenschaft Proxy-Benutzer-Passwort (FSCOWS@1.1001:httpconnproxypassword) wird das Passwort des Proxy-Benutzers angegeben.
  • Client-Zertifikat
    In der Objektzeigereigenschaft Client-Zertifikat (FSCOWS@1.1001:httpconncertificate) kann ein Client-Zertifikat hinterlegt werden, sofern das Ziel-Webservice Client-Zertifikate unterstützt.
  • Zeitlimit für Auslösen (in Sek)
    In der Zahleneigenschaft Zeitlimit für Auslösen (in Sek) (FSCOWS@1.1001:httpconntimeoutresolve) wird ein Zeitlimit definiert, das für das Auslösen berücksichtigt wird.
  • Zeitlimit für Verbinden (in Sek)
    In der Zahleneigenschaft Zeitlimit für Verbinden (in Sek) (FSCOWS@1.1001:httpconntimeoutconnect) wird ein Zeitlimit definiert, das für den Verbindungsaufbau berücksichtigt wird.
  • Zeitlimit für Senden (in Sek)
    In der Zahleneigenschaft Zeitlimit für Senden (in Sek) (FSCOWS@1.1001:httpconntimeoutsend) wird ein Zeitlimit definiert, das für das Senden berücksichtigt wird.
  • Zeitlimit für Empfangen (in Sek)
    In der Zahleneigenschaft Zeitlimit für Empfangen (in Sek) (FSCOWS@1.1001:httpconntimeoutreceive) wird ein Zeitlimit definiert, dass für das Empfangen einer Antwort berücksichtigt wird.
  • Softwarekomponente
    In der Objektzeigereigenschaft Softwarekomponente (FSCOWS@1.1001:httpconnswc) wird eine lokale Softwarekomponente referenziert, damit die im HTTP-Anschluss-Objekt definierten Eintragungen auch nach einem Update der Fabasoft Folio Domäne weiterhin zur Verfügung stehen.

HTTP-Anschluss für WSDL

Diese Eigenschaft legt fest, unter welchem URL die von der Fachanwendung zur Verfügung gestellte Webservice-Definition (WSDL) bereitgestellt wird. Diese Information wird von der Aktion Sende eine einfache SOAP-Nachricht (FSCBAI@1.1001:CallSoapXmlEx) ausgewertet. Dabei wird anhand des Fachanwendungsbereichs der HTTP-Anschluss für WSDL ermittelt. Die Informationen aus dem WSDL-Dokument werden u.a. für die Verwendung der richtigen Namespaces im SOAP-Request benötigt und entsprechend an FSCOWS@1.1001:CallSoapXmlEx weitergereicht. Diese Aktion ruft anschließend die angegebene SOAP-Aktion auf.

FachanwendungsaufrufePermanenter Link zu dieser Überschrift

In dieser Eigenschaft werden die angezeigten Einträge im dynamischen Kontextmenü Fachanwendungen (FSCBAI@1.1001: MenuBusinessApps) (durch die Aktion FSCBAI@1.1001:MenuBusinessApp) sowie die Aufrufe, die mit der Aktion Fachanwendung über Programmiername starten (FSCBAI@1.1001:StartBusinessApp) über den Programmiernamen gestartet werden, konfiguriert.

Bei einigen Objektklassen ist der Menübefehl Fachanwendungen bereits eingetragen. Falls bei einer Objektklasse dieser Kontextmenübefehl noch nicht vorhanden ist und hinzugefügt werden soll, muss in das Menü, das bei der entsprechenden Objektklasse in der Eigenschaft Kontextmenü für Container in Fabasoft Folio (COODESK@1.1:classctxmenu) hinterlegt ist, das Menü Fachanwendungen (FSCGOVBAI@1.1001:MenuBusinessApps) bzw. das Menü Fachdokumente (FSCGOVBAI@1.1001:MenuDocuments) eingetragen werden.

Die im Folgenden beschriebenen Eigenschaften stehen in der zusammengesetzten Eigenschaft Fachanwendungsaufrufe (FSCBAI@1.1001:menuconfig) der Konfiguration für Fachanwendungen zur Verfügung.

Programmiername

Für unterschiedliche Objektklassen kann derselbe Programmiername mehrfach verwendet werden. Die Aktion FSCBAI@1.1001:StartBusinessApp entscheidet anhand der Objektklasse des Objekts, auf dem sie ausgeführt wird, welcher Aufruf gültig ist (best-matching Objektklasse). Ein Branch einer vApp kann z. B. allgemeingültig einen Fachanwendungsaufruf durchführen. Dieser Aufruf wird weiter für bestimmte Objektklassen genauer spezifiziert.

Beispiel:

Es soll ein Fachanwendungsaufruf aus einem JavaScript durchgeführt werden. Die Zeile in der Konfiguration für Fachanwendungen hat als Programmiernamen „editoffense“ eingetragen.

//LANGUAGE="JScript"
var inboundobj = coort.GetObject("COO.1.1019.2.1002890");

var progname = "editoffense"

var meth=inboundobj.GetMethod(cootx, "FSCBAI@1.1001:StartBusinessApp");

meth.SetParameterValue(1,"COOSYSTEM@1.1:STRING", 0, progname);

inboundobj.CallMethod(cootx, meth);

Objektklasse

Die Angabe einer Objektklasse ist für die Bildung des Kontextmenüs relevant – nur wenn das Objekt der entsprechenden Objektklasse entspricht, wird der Menübefehl weiter behandelt. Weiters ist sie ein Schlüssel, der einen Eintrag innerhalb des Aggregats eindeutig macht.

Fachanwendungsbereich

Für die Darstellung im Menü muss der im Fachanwendungsaufruf angegebene Fachanwendungsbereich verfügbar sein – d.h. der Fachanwendungsbereich muss entweder in der aktuellen Domäne, in der Gruppe des Benutzers oder in der Arbeitsumgebung eingetragen sein.

Softwarekomponente

Die Softwarekomponente muss angegeben werden, damit die Einstellungen bei einem Update der Fabasoft Folio Domäne nicht verloren gehen.

Mehrsprachiger Name

Dieser Eintrag legt die Bezeichnung fest, die im Kontextmenü dargestellt wird. Wenn der Menüeintrag nicht im Kontextmenü angezeigt werden soll, muss der Ausdruck für versteckten Menüeintrag (nicht sichtbar wenn…) (FSCBAI@1.1001:invisibleexpr) im Aggregat Erscheinungsbild (FSCBAI@1.1001:appaerance) beachtet werden.
Hinweis: Der Bezeichnung des Menüeintrags kann eine Zugriffstaste zugewiesen werden, indem vor ein Zeichen ein &-Zeichen gestellt wird.

Schritte für Fachanwendungsaufruf (SOAP-Call)

Diese Eigenschaft beinhaltet eine Fabasoft DUCX Expression, die einen SOAP-Aufruf an die Fachanwendung durchführt.

Beispiel:

FSCBAI@1.1001:InitBA(::dept);

Die weitere Vorbereitung der Daten, der Aufruf und die Nachbearbeitung der Daten erfolgt durch die Implementierung der Aktion Standardinitialisierung eines Objekts über SOAP (FSCBAI@1.1001:InitBA).

Der Aufruf kann alternativ dazu unter Verwendung der Aktion FSCBAI@1.1001:CallSoapXmlEx generisch abgebildet werden:

Beispiel:

// Vorbereiten der Eingangsdaten
::params = coort.CreateDictionary;

::params.objaddress = this.objaddress;

::params.objname = this.objname;

::params.deptref = ::deptref;

// Aufruf der SOAP-Aktion
::response= this.FSCBAI@1.1001:CallSoapXmlEx(::dept, "Init", ::params)[4];

// Setzen des Fremdschlüssels

this.FSCBAI@1.1001:rs.FSCBAI@1.1001:foreignkey = ::response.foreignkey;

this.FSCBAI@1.1001:rs.FSCBAI@1.1001:rsdept = ::deptref

Anfangs werden die Eingangsdaten (Eingangsparameter in Form von XML) erstellt und einem Dictionary zugewiesen. Dieses Dictionary wird im Laufe des Aufrufs in XML konvertiert und der Aktion als Request-Parameter mitgegeben.
Anschließend wird die SOAP-Aktion mit der Operation Init aufgerufen. Die Namen von Operationen sind in der WSDL des Ziel-Webservice definiert.
Danach wird ein Fachanwendungs-Datensatz durch das Setzen von FSCBAI@1.1001:rs initialisiert.

Anmerkungen: Der Operator für den lokalen Scope (this) ist optional. Das Aggregat FSCBAI@1.1001:rs schreibt über eine Set-Aktion die Daten in das Aggregat FSCBAI@1.1001:data. Dabei wird ein neuer Datensatz erzeugt und der Fachanwendungsbereich anhand der Referenz ermittelt (::deptref beinhaltet die vollständige Referenz des Fachanwendungsbereichs als Zeichenkette).

Ausdruck für GUI-Aktion (URL)

Dieser Wert wird im ax-Parameter des URL an die Fachanwendung übergeben. Soll Fabasoft Folio als Fachanwendung verwendet werden, muss hier die Objektadresse der vApp als Zeichenkette (d.h. innerhalb von Hochkomma) eingetragen werden.

Ausdruck für optionale GUI-Parameter

Diese Eigenschaft beinhaltet weitere Parameter, die im URL übergeben werden. Bei .NET-Fachanwendungen muss diese Eigenschaft nicht angegeben werden. Eine mögliche Anwendung wäre die Definition eines eigenen Web-Dispatchers bei einer Fabasoft Folio Fachanwendung.

Ausdruck für Return-URL (Post-GUI)

Dieser Ausdruck gibt an, zu welchem URL die Fachanwendung nach der Darstellung zurückkehren soll.

Beispiel:

javascript:window.close()

Das Fenster wird nach dem Abarbeiten aller Operationen geschlossen.

Erscheinungsbild

In dieser Eigenschaft wird festgelegt, ob und wie ein Menüeintrag dargestellt werden soll. Für jeden Fachanwendungsaufruf muss ein Erscheinungsbild festgelegt sein.

  • Seperator vorausgehend
    Die Eigenschaft Separator vorausgehend gibt an, ob vor dem Menüeintrag eine Trennlinie angezeigt werden soll.
  • Ausdruck für versteckten Menüeintrag (nicht sichtbar wenn…)
    In dieser Eigenschaft wird festgelegt, unter welchen Umständen der Menüeintrag nicht angezeigt wird. Ist die Auswertung dieser Expression TRUE, dann wird der Menüeintrag nicht angezeigt, bei FALSE hingegen wird er angezeigt.
    Anmerkung: Ein Menüeintrag wird dann dargestellt, wenn der Fachanwendungsbereich für den einzelnen Benutzer verfügbar ist (d.h. der Fachanwendungsbereich muss entweder in der aktuellen Domäne, in der Gruppe des Benutzers oder in der Arbeitsumgebung eingetragen sein).
  • Ausdruck für deaktivierten Menüeintrag (nicht verfügbar wenn…)
    Dieser Ausdruck gibt an, unter welchen Umständen der Menüeintrag nicht verfügbar dargestellt wird. Ist die Auswertung dieser Expression TRUE, dann wird der Menüeintrag inaktiv dargestellt, bei FALSE hingegen wird er aktiv angezeigt.
  • Pfad zur Fachanwendungsbereichsliste
    Die Eigenschaft Pfad zur Fachanwendungsbereichsliste beinhaltet eine Liste von Eigenschaftsobjekten, die als Eigenschaftspfad interpretiert werden – ausgehend vom aktuellen Objekt, auf das der Menübefehl ausgeführt wird. Dieser Pfad führt vom aktuellen Objekt zu einer Objektliste, die im Fachanwendungsbereich enthalten ist. Ist ein Eigenschaftspfad eingetragen, wird der Menübefehl nur angezeigt, wenn der beim Menüeintrag angegebene Fachanwendungsbereich auch in der über den Pfad angegebenen Objektliste enthalten ist.

Menü für FachdokumentePermanenter Link zu dieser Überschrift

Fachdokumente im HTML-Format werden über eine XSL-Transformation aus den Fachanwendungsdaten erstellt. Das HTML-Dokument wird über WebDAV im Webbrowser angezeigt – es wird kein neues Objekt in Fabasoft Folio erzeugt. In der Konfiguration für Fachanwendungen muss dazu ein URL für WebDAV angegeben werden.

Bei einigen Objektklassen ist der Menübefehl Fachdokumente bereits eingetragen. Falls bei einer Objektklasse dieser Kontextmenübefehl noch nicht vorhanden ist und hinzugefügt werden soll, muss in das Menü, das bei der entsprechenden Objektklasse in Kontextmenü für Container in Fabasoft Folio hinterlegt ist, das Menü Fachdokumente (FSCBAI@1.1001:MenuDocuments) eingetragen werden.

Die im Folgenden beschriebenen Eigenschaften stehen in der zusammengesetzten Eigenschaft Menü für Fachdokumente zur Verfügung.

Objektklasse

Die Angabe einer Objektklasse ist für die Bildung des Kontextmenüs relevant – nur wenn das Objekt der angegebenen Objektklasse entspricht, wird der Menübefehl weiterbehandelt.

Fachanwendungsbereich

Für die Darstellung im Menü muss der im Fachanwendungsaufruf angegebene Fachanwendungsbereich verfügbar sein – d.h. der Fachanwendungsbereich muss entweder in der aktuellen Domäne, in der Gruppe des Benutzers oder in der Arbeitsumgebung eingetragen sein.

Softwarekomponente

Die Softwarekomponente muss angegeben werden, damit die Einstellungen bei einem Update der Fabasoft Folio Domäne nicht verloren gehen.

Mehrsprachiger Name

Dieser Eintrag legt die Bezeichnung fest, die im Kontextmenü dargestellt wird. Wenn der Menüeintrag nicht im Kontextmenü angezeigt werden soll, muss der Ausdruck für versteckten Menüeintrag (nicht sichtbar wenn…) im Aggregat Erscheinungsbild definiert werden.

Hinweis: Der Bezeichnung des Menüeintrags kann eine Zugriffstaste zugewiesen werden, indem vor ein Zeichen ein &-Zeichen gestellt wird.

Kontext

In dieser Eigenschaft wird ein beliebiges Komponentenobjekt angegeben, das beim Aufruf des Menübefehls an die Aktion Transformierten XML-Inhalt ermitteln (FSCBAI@1.1001:GetPrimaryContents) übergeben wird. Diese Aktion ermittelt anhand der angegebenen Objektklasse und dem Kontext eine geeignete XSL-Transformation in der Eigenschaft Transformation für Fachdokumente.

Erscheinungsbild

In dieser Eigenschaft wird festgelegt, ob und wie ein Menübefehl dargestellt werden soll. (Nähere Informationen dazu siehe Kapitel „Fachanwendungsaufrufe“.)

Transformation für FachdokumentePermanenter Link zu dieser Überschrift

Diese Eigenschaft ist eng mit der Eigenschaft Menü für Fachdokumente (FSCBAI@1.1001: documentsmenu) in der Konfiguration für Fachanwendungen verbunden. Hier wird die eigentliche Transformation festgelegt.

Objektklasse

Die betreffende Objektklasse für die Transformation wird in dieser Eigenschaft angegeben. Die Transformation kann also nur bei Objekten der angegeben Objektklasse verwendet werden.

Fachanwendungsbereich

Für die Darstellung im Menü muss der im Fachanwendungsaufruf angegebene Fachanwendungsbereich verfügbar sein – d.h. der Fachanwendungsbereich muss entweder in der aktuellen Domäne, in der Gruppe des Benutzers oder in der Arbeitsumgebung eingetragen sein.

Softwarekomponente

Die Softwarekomponente muss angegeben werden, damit die Einstellungen bei einem Update der Fabasoft Folio Domäne nicht verloren gehen.

Kontext

In dieser Eigenschaft wird ein Komponentenobjekt angegeben, das an die Aktion FSCBAI@1.1001:GetPrimaryContents übergeben wird. Nähere Informationen dazu siehe Kapitel 13.1.4 Menü für Fachdokumente“.

Transformationsobjekt (XSLT)

In dieser Eigenschaft wird ein Inhaltsobjekt angegeben, das eine XSL-Transformation enthält. Diese Transformation wird verwendet, um aus den Fachanwendungsdaten ein HTML-Dokument zu generieren.

Transformation (XSLT)

Wird kein bestehendes Transformationsobjekt angegeben oder erfolgt die Transformation abhängig von der eingestellten Sprache, kann in dieser Eigenschaft unter Angabe einer Sprache eine XSL-Transformation als Inhalt hinterlegt werden.

Beispiel:

So könnte eine XSL-Transformation aussehen, um ein Fachdokument zu erzeugen.
<xsl:stylesheet xmlns:xsl='http://www.w3.org/1999/XSL/Transform' version='1.0' xmlns:ns1="urn:schemas-fabasoft-com:bai:fachanwendung-strafen">
  <xsl:output method='html' encoding='ISO-8859-1'/>

  <xsl:template match='/'>

    <html>

      <body>

        <p style="font-weight:bold">Strafakt</p>

        <table width="100%" border="1">

        <tr>

          <td><p>Betreff:</p></td> <td><p><xsl:value-of

              select="//ns1:data/ns1:casefile/ns1:subject"/></p></td>

        </tr>
        </table>

      </body>

    </html>

  </xsl:template>

</xsl:stylesheet>

Hinweis: Beim Speichern der Datei muss das Format UTF-8 verwendet werden.

Weiterführen von permanenten SperrenPermanenter Link zu dieser Überschrift

Diese Eigenschaft in der Konfiguration für Fachanwendungen wird nur bei Verwendung der SOAP-Aktion Auschecken über SOAP (FSCBAI@1.1001:SOAPCheckOut) berücksichtigt.

Werden Objekte mit Objektliste gesperrt, können auch enthaltene Objekte mitgesperrt werden.

Objektklasse

Die betreffende Objektklasse für das Weiterführen von Sperren wird in dieser Eigenschaft festgelegt.

Auslöser

In dieser Eigenschaft wird ein Komponentenobjekt angegeben, in dessen Kontext eine Sperre auf Objekte weitergeführt werden soll. Derzeit werden die in dieser Eigenschaft vorgenommenen Einstellungen von der Aktion Auschecken über SOAP (FSCBAI@1.1001:SOAPCheckOut) verwendet. Die Aktion wird dabei selbst als Kontext verwendet.

Softwarekomponente

Die Softwarekomponente muss angegeben werden, damit die Einstellungen bei einem Update der Fabasoft Folio Domäne nicht verloren gehen.

Ausdruck für Objekte, auf die die Sperre angewendet werden soll

In dieser Eigenschaft wird eine Fabasoft DUCX Expression angegeben, die eine Liste von Objekten (keine Eigenschaftsdefinition als Objektliste) zurückgibt.

Beispiel:

Es soll eine Objektliste der Objekte zurückgegeben werden, die gesperrt werden sollen.

::items=COOSYSTEM@1.1:GetModifyPropagation()[1];
::items

Anmerkung: Bei einer Objektklasse kann angegeben werden, welche Objektlisten bei Weiterführungen beachtet werden sollen (Weiterführende Änderungen von Eigenschaften). Die in den angegebenen Objektlisten enthaltenen Objekte können mit der Aktion Lesen der Liste der von weiterführenden Änderungen betroffenen Objekte (COOSYSTEM@1.1:GetModifyPropagation) ermittelt werden.

SchematazuordnungenPermanenter Link zu dieser Überschrift

Mit der Aktion Mapping aus Fachanwendungs-Konfiguration ermitteln (FSCBAI@1.1001:GetBAIMapping) wird ein XML-Mapping ermittelt. Die hier eingetragen Mappings werden von SOAP-Aktionen der Softwarekomponente Integration for Business Application (FSCBAI@1.1001) verwendet.

Objektklasse

Die betreffende Objektklasse für die Schemazuordnungen wird in dieser Eigenschaft festgelegt.

Auslöser

In dieser Eigenschaft wird eine SOAP-Aktion angegeben, die die in der Eigenschaft Zuordnung angegebene Zuordnung nutzt.

Hinweis: Die beiden SOAP-Aktionen Einchecken über SOAP (FSCBAI@1.1001:SOAPCheckIn) und Auschecken über SOAP (FSCBAI@1.1001:SOAPCheckOut) und die beiden Aktionen Ausgeben des Objekts in einen CONTENT mit XML-Daten (FSCBAI@1.1001:MapObjectToContent) und Laden des Objekts aus einem CONTENT mit XML-Daten (FSCBAI@1.1001:MapContentToObject) verwenden diese Konfigurationseinträge um das zu verwendende XML-Schema und die zu verwendende XML-Zuordnung zu ermitteln.

Fachanwendungsbereich

Die Verwendung einer XML-Zuordnung kann abhängig vom Fachanwendungsbereich erfolgen, der in dieser Eigenschaft angegeben wird. Die jeweilige Implementierung kann diesen Parameter berücksichtigen und eine vom Fachanwendungsbereich abhängige XML-Zuordnung wählen.

Softwarekomponente

Die Softwarekomponente muss angegeben werden, damit die Einstellungen bei einem Update der Fabasoft Folio Domäne nicht verloren gehen.

Zuordnung

In dieser Eigenschaft wird eine Abbildung von XML-Elementen auf Objekteigenschaften (XML-Mapping) angegeben, die im konkreten Fall verwendet werden soll. Die tatsächliche Verwendung (z. B. auf welchen Knoten der XML-Datei das Mapping angewendet wird) ist abhängig von der jeweiligen Implementierung der Aktion.